Über Uniprise

Das interdisziplinäre Verbundsvorhaben Uni:prise (Universities as Enterprises) beschäftigt sich in Form von theoretischen und empirischen Analysen mit der Identifizierung von hochschulischen Wertschöpfungspotenzialen. Somit bearbeitet es wichtige  Zukunftsfragen des Hochschulsystems. Im Vordergrund der Forschung stehen dabei wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Ansätze und Methoden.

Im Verlauf des Projektes fragt man unter anderen nach:

  • den der Wissenschaft zugrunde liegenden Innovations- und Investitionsprozessen
  • Zielen und Mitteln, Nutzen und Kosten von Wissenschaft sowie für die Forschenden, Studierenden und die Volkswirtschaft am Beispiel ausgewählter Universitäten
  • Optimierungsansätzen im Bereich unternehmerischer Gestaltungsmöglichkeiten der Hochschulen (Opportunity Research)
  • Möglichkeiten einer erweiterten Hochschulautonomie durch leistungsorientierte Mittelverteilungssysteme (LOM)
  • Geschäftsmodellen für das Kerngeschäft der Hochschule in Forschung, Lehre und Technologietransfer sowie deren Service- und Dienstleistungsbereiche

Nach der Auswertung der Ergebnisse werden verallgemeinerungsfähige Maßnahmen identifiziert, die den beteiligten Hochschulen in Consultinggesprächen angeboten werden. Sie münden in Vorschlägen zu universitärem Change-Management, der Qualitätssteuerung zur Gestaltung von Geschäftsmodellen und Wissenstransferpraxen an den Schnittstellen zwischen Hochschulen sowie in einschlägigen inner- und außeruniversitären Praxisfeldern für Wissenschaftsmanager, Lehrende, Forschende und Studierende.

 

Das Projekt Uni:prise wird gemeinsam ausgeführt von der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, der Technischen Universität Dortmund und der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Es erfolgt im Rahmen des Programms „Wissenschaftsökonomie“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).